Kabbalistische Namensanalyse
Im Universum hat alles eine Schwingung, die
sich durch eine bestimmte Zahl erfassen läßt. Wer es versteht, die
Zahlen zu deuten, der weiß um die innere Beschaffenheit der Dinge, ihre
Qualitäten, Dispositionen und Tendenzen.
Die Buchstaben des Alphabets haben, wie alles andere auf der Welt, ihre
bestimmten Zahlenwerte und ganz individuelle Bedeutungen.
Für alle Lebewesen ist der Name mit seinen verborgenen
Schwingungsrhythmen von großer Bedeutung. Er enthält das irdische Karma
und ist damit Träger von Schicksal und Charakter. Will jemand seinem
Leben eine neue Richtung geben, sollte er seinen Namen ändern. Sensible
Menschen, wie z.B. inspirierte Künstler, spüren jede Diskrepanz in ihrem
Namen und legen sich darum oft einen Künstlernamen zu. Die Auswahl
geschieht meist intuitiv.
Über die Bedeutung der Zahlen wußten vor allem die alten
Kulturen viel; besonders die alten Mayas, Ägypter und
Chaldäer beschäftigten sich sehr gründlich mit der
esoterischen Bedeutung der Zahlen. Auch Pythagoras und seine
Schüler wußten, daß alles im Universum nach einem
bestimmten System geordnet ist - "nach Maß und Zahl".
Für den religiös oder magisch denkenden Mensch vergangener Epochen war
das Göttliche die Einheit, die ihn mit allem verband. Dem entspricht von
der Überlieferung her die Zahl "eins".
Die Tradition des wissenschaftlich-analytischen Weltbildes nimmt dagegen
auseinander, dividiert, unterscheidet. Die
naturwissenschaftlich-technische Epoche ist wie keine andere dem Wesen der Zahl "zwei" verbunden, die den
Alten die Vielheit, das Unterschiedene und Geteilte symbolisierte.
Damit befinden wir uns auch schon inmitten der Geheimnisse der
Zahlenmystik: Richtig verstanden ist sie ein Weg von der göttlichen
Verbundenheit in der Eins bis zur neuen Verbundenheit mit dem ganzen Kosmos in der Zehn - der Weg der Zahl.
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